Liebe Freunde im Glauben,

jede Krise birgt auch Chancen in sich. Nachdem zurzeit in unseren Pfarreien und Gemeinden fast nichts „läuft“, können wir uns mal in Ruhe fragen, ob wir all das, was wir bisher so ehrenamtlich gemacht haben, auch aus Liebe getan haben.

Im Evangelium vom Sonntag spricht Jesus nochmals zu seinen Freunden, ehe er zum Vater in den Himmel geht: (Joh 14,15-21)
„Wenn ihr mich liebt, werdet ihr meine Gebote halten. Und ich werde den Vater bitten und er wird euch einen anderen Beistand geben, der für immer bei euch bleiben soll, den Geist der Wahrheit, den die Welt nicht empfangen kann, weil sie ihn nicht sieht und nicht kennt. Ihr aber kennt ihn, weil er bei euch bleibt und in euch sein wird. (...)

Liebe Mitchristinnen! Liebe Mitchristen!
In der neutestamentlichen Lesung aus der Apostelgeschichte Kapitel 1 befinden sich die NachfolgerInnen in einer Art Wartestatus. Betend erwarten sie die Zukunft. Eine Zukunft, die Gott
ihnen schenken wird.

Immer wieder bin ich erstaunt wie sich die Heilige Schrift in Zeiten der Pandemie mir neu erschließt. Die Lesung des 7. Sonntags nach Ostern zeigt uns einen Zwischenzustand auf, in dem sich die Jünger und Jüngerinnen Jesu zwischen Himmelfahrt und Pfingsten befinden. Kann diese Situation uns, die wir auch in einem Zwischenzustand zwischen „nicht mehr wie es war“ aber auch nicht klar „wie es sein wird“ befinden, im Glauben stärken?

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