Am Palmsonntag reitet Jesus auf einem Esel in die Hauptstadt Jerusalem. Dort feiern alle Juden – bis heute! - ein großes Glaubensfest, das „Passha Fest“. Es erinnert an die Befreiung der Israeliten aus Ägypten. Weil Jesus auch Jude ist, will er dieses Fest mit seinen Freunden in Jerusalem mitfeiern.

Jesus hat mit seinen Freunden zusammen gebetet und gegessen. Es ist das letzte gemeinsame Fest. Doch im Teilen von Brot und Wein will Jesus immer mit seinen Freunden verbunden bleiben.

Jesus hat selbst Leid und Dunkelheit, Schmerz, Erniedrigung und Tod ertragen müssen. So ist er uns in allem nahe. Er geht auch in den dunklen Stunden unseres Lebens mit.

Jesus ist tot. Das fühlt sich so leer und dunkel an. Doch dann passiert etwas, mit dem niemand gerechnet hat: Jesus ist von den Toten auferstanden – er lebt!

Für die Kar- und Osterwoche kann an eine alte Tradition angeknüpft und eine „Osterkrippe“ gestaltet werden. Aus Naturmaterialien entsteht eine kleine Landschaft mit einer Grabeshöhle. Am Ostermorgen wird sie dann mit Blumen geschmückt und die dunkle Grabhöhle wird von einer brennenden Kerze erleuchtet. So wird auf meditativ kreative Weise mit Symbolen und Zeichen aus der neu aufbrechenden Natur das Geheimnis des christlichen Glaubens mit allen Sinnen erlebbar. Ein wohltuendes Inne halten und eine gute Einstimmung auf die Kar- und Ostertage. Übrigens ist es auch ein schönes Geschenk.